Nintendo: Unternehmen dachte über ein neues Logo nach – Ältere Zielgruppe sollte angesprochen werden
Wie Reginald Fils-Aime, der ehemalige Präsident von Nintendo of America, in einem Podcast enthüllte, dachte das Unternehmen zwischenzeitlich über ein neues beziehungsweise überarbeitetes Logo nach. Das mit diesem Schritt verfolgte Ziel: Eine ältere Zielgruppe ansprechen.

Aufgrund der meist recht farbenfrohen Aufmachung richten sich die Spiele aus dem Hause Nintendo an junge wie erwachsene Spieler gleichermaßen.

Allerdings sah sich Nintendo im Prinzip seit der Nintendo 64-Ära mit dem Problem konfrontiert, dass das kinderfreundliche Image des Unternehmens ältere Spieler abschreckte. Der frühere Präsident von Nintendo of America, Reggie Fils-Aime, ging in einem Podcast auf dieses Thema ein und wies darauf hin, dass die nordamerikanische Niederlassung von Nintendo Mitte der 2000er Jahre auf der Suche nach einem neuen Image war. Unter anderem wurde intern über ein neues Logo nachgedacht, das auch ältere Zielgruppen ansprechen sollte.

Neues Logo sollte ältere Spieler ansprechen

„Vom Standpunkt der Marke aus mussten wir uns darüber im Klaren sein, wofür Nintendo als Marke steht und wofür die einzelnen Franchise-Unternehmen stehen“, so Reggie. „Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Als ich zu Nintendo kam, war es offenbar fast schon eine Schande, dass Nintendo junge Verbraucher ansprach. Daher begann das Marketing-Team von Nintendo of America damit, Dinge mit dem Logo – dem klassischen Nintendo-Logo in einem Oval – zu tun, um es älter zu gestalten. Ich habe dem ein Ende gesetzt, da das nicht unsere Marke ist.“

„Wir mussten uns an eine breite Gruppe von Verbrauchern wenden, aber wir mussten dies tun, basierend auf dem, wofür die Marke stand, und nicht auf eine falsche Art und Weise“, führte Fils-Aime aus. „Wir haben die Präsentation der Marke systematisch überarbeitet und aufgeräumt.“

Unter dem Strich gelang es Nintendo in den Folgejahren auch ohne ein neues Logo, den Kunden einen Eindruck von den hauseigenen Inhalten zu vermitteln und eine breitere Zielgruppe anzusprechen, so Reggie. Spätestens mit Switch habe sich Nintendo endgültig von seinem „Kiddie-Image“ verabschiedet.

Quelle: Present Value Podcast

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