Cyberpunk 2077: Drogen und sexualisierte Gewalt gehören zum Setting
Auch wenn Drogen und sexualisierte Gewalt in manchen Regionen für Schwierigkeiten bei der Freigabe sorgen könnten, so möchte CD Projekt RED nicht auf diese Themen in "Cyberpunk 2077" verzichten, da sie einfach zu fest mit dem Setting verwurzelt sind.

In „Cyberpunk 2077“ werden die Spieler eine sehr düstere Zukunftsvision der Erde zu sehen bekommen, in der auch Drogen, Sex und Gewalt eine wichtige Rolle spielen.

Auch wenn das in manchen Regionen wie beispielsweise Australien zu Problemen bei der Freigabe des Spiels führen könnte, möchte man diese Themen nicht verwässern, da sie für das Setting essenziell sind.

Drogen und sexualisierte Gewalt

Speziell Drogengebrauch und sexualisierte Gewalt könnten in Australen eine Veröffentlichung des Spiels verhindern. Die Entwickler von CD Projekt RED versuchen die Problematik jedoch zu umschiffen.

Der  Producer John Mamais hat im Interview mit ONMSFT (via VG247) erklärt, wie man den Problemen aus dem Weg gehen möchte. Im Studio führt man demnach eine Liste von Dingen, die in verschiedenen Gebieten problematisch sind und überlegt sich Lösungen dafür.

Bezüglich der Drogen, ist man der Ansicht, dass es keine Probleme geben wird, da es im Spiel keine Substanzen geben wird, die Namen von realen Drogen haben und für bestimmte Verbesserungen sorgen.

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Da sexualisierte Gewalt aus dem Setting nicht wegzudenken ist, möchte man aber immerhin darauf verzichten, den Spieler aktiv in derartige Situationen zu bringen. Anscheinen könnte er höchstens Zeuge derartiger Szenen werden. Auf geschmacklose sexualisierte Gewalt möchte man aber komplett verzichten. Im Detail sagte Mamais:

„Wir haben eine große Liste von Dingen, die für uns in Australien schlecht sein könnten. Die zwei großen Dinge sind sexualisierte Gewalt und positive Effekte durch Drogen, aber Cyberpunk ohne Drogen kann man nicht wirklich machen, oder?

Wir werden es nicht verwässern, aber ich glaube nicht, dass es Situationen gibt, in denen man eine echte Straßendroge nehmen und positive Effekte dadurch bekommen kann. Und es wird definitiv auch keine geschmacklose sexualisierte Gewalt geben.

In der realen Welt gibt es viel sexualisierte Gewalt, nicht wahr? Das kommt vor. Es mag also in dieser Welt existieren, aber der Spieler wird nie mit so etwas zu tun haben.“

„Cyberpunk 2077 kommt nach der jüngsten Verschiebung im September 2020 für PS4, Xbox One und PC in den Handel. Mit den Multiplayer-Inhalten ist nicht vor 2022 zu rechnen.

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