Nintendo Switch: Lieferengpässe könnten im April auch in Nordamerika und Europa auftreten
Könnte der Coronavirus letzten Endes doch einen Einfluss auf die Liefermenge der Nintendo Switch in Nordamerika und Europa haben? Laut einem Bericht von Bloomberg werden Beeinträchtigungen in wenigen Monaten erwartet.

Der Coronavirus bestimmt aktuell die Schlagzeilen. Auch in der Videospielindustrie ist der Virus ein Thema, da er einen Einfluss auf die Liefermengen der Konsolen und die Veröffentlichung einiger Spiele haben kann. Vor kurzem hatte Nintendo bereits bestätigt, dass japanische Spieler mit Lieferengpässen der Nintendo Switch rechnen sollten, da der Coronavirus die Produktion im asiatischen Raum beeinträchtigt.

Nintendo beobachtet weiterhin die Situation

Allerdings hatte das Unternehmen klargestellt, dass man sowohl in Nordamerika als auch in Europa keinen Einfluss spüren sollte. So hieß es in einem Statement: „Nintendo rechnet aktuell aber nicht mit erheblichen Auswirkungen auf unsere breitere globale Lieferkette für Systeme und Zubehör.“

Doch nun berichtet Bloomberg, dass es im April 2020 in Nordamerika sowie in Europa zu Beeinträchtigungen kommen könnte. Eine begrenzte Lieferung von Komponenten aus China könnte die Montage der Nintendo Switch-Geräte in Vietnam beeinflussen. Deshalb könnte die Lieferung der Nintendo Switch-Konsolen, die für April 2020 geplant ist, ebenfalls beeinträchtigt sein.

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Gegenüber Bloomberg sagte Nintendo, dass man derzeit keine größeren Auswirkungen auf die amerikanische Lieferung erwartet. Allerdings wird man die Entwicklung weiter verfolgen und entsprechend reagieren, wenn es zu Problemen kommen sollte. Es sei möglich, dass es zu Beeinträchtigungen durch den Coronavirus kommen könnte, wenn er sich weiter ausbreiten sollte.

Des Weiteren sind sich die Lieferanten innerhalb der chinesischen Fabriken sicher, dass man noch einige weitere Wochen mit Einschränkungen durch den Virus rechnet. Man möchte die vollen Arbeiten nicht zu früh aufnehmen, um eine Ansteckungsgefahr der Mitarbeiter zu verringern.

Quelle: Bloomberg

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