Shenmue 3: Kein Spiel für die Massen – Statement zur Absatz-Performance
Der CEO der Embracer Group ist der Meinung, dass "Shenmue 3" kein Produkt für den Massenmarkt ist. Daher sei die Performance des Titels im Grunde in Ordnung.

Vor einigen Tagen betonte die Embracer Group, das Unternehmen hinter Deep Silver und Koch Media, dass „Shenmue 3“ nicht besonders gut verkauft werden konnte, was ein Auslöser für sinkende Umsätze bei Deep Silver sei. Diese waren „hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass Shenmue 3 unter unseren Erwartungen liegt“, so das Unternehmen.

Kein Spiel für die Massen

In einem weiteren Statement zu „Shenmue 3“ betrachtet Lars Wingefors, der CEO der Embracer Group, die Angelegenheit etwas gelassener. Laut seiner Aussage sei der Titel einfach kein Spiel für den Massenmarkt.

„Shenmue 3 ist eine Marke und ein Produkt, das ich liebe. Und ich denke, finanziell ist es in Ordnung und ich bin froh, dass die Core-Fans zufrieden sind“, so seine Worte. „Ich denke jedoch, dass es eine Herausforderung ist, es als Produkt für die Massen zu betrachten. Das Spiel ist ein zentrales Nischenprodukt. Und ich denke, das ist der Kommentar, den ich zu diesem Spiel abgeben möchte.“ Nun stellt sich natürlich die Frage, ob es dennoch einen vierten Teil geben wird.

Die lang erwartete RPG-Fortsetzung, die im November 2019 für PS4 und PC veröffentlicht wurde, schien einen behäbigen Start zu haben. „Shenmue 3“ debütierte auf Platz 17 der britischen Charts und fand während der Launch-Woche in Japan nur 18.000 Abnehmer.

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Dank des Kickstarter-Erfolgs von „Shenmue 3“ kamen dennoch reichlich Finanzmittel zusammen. Im Jahr 2016 wurden von 69.320 Unterstützern mehr als 6,3 Millionen US-Dollar gesammelt. Auf Kickstarter konnte der Titel damit einen Rekord aufstellen.

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