Lawbreakers: Release auf der PS4 war ein Fehler, so Cliff Bleszinski
Seinerzeit entschlossen sich die Entwickler von Boss Key Productions dazu, bei der Veröffentlichung von "Lawbreakers" im Jahr 2017 auf den PC und die PS4 zu setzen. Eine Entscheidung, die Cliff Bleszinski so heute nicht mehr treffen würde.

Im Jahr 2017 veröffentlichten die Entwickler von Boss Key Productions den Multiplayer-Shooter „Lawbreakers“ zunächst für den PC.

Anschließend folgte eine Umsetzung für die Konsolen. Da Boss Key Productions lediglich über begrenzte Ressourcen verfügte, entschloss sich das Studio seinerzeit dazu, auf die Konsole mit der größeren Nutzerbasis zu setzen – in diesem Fall die PS4. Eine Entscheidung, die Cliff Bleszinski, der führende Kopf hinter Boss Key Productions, heute so nicht mehr treffen würde. Stattdessen bezeichnet er den Release auf der PS4 mittlerweile als einen Fehler.

Release auf der Xbox One wäre strategisch sinnvoller gewesen

Eigenen Angaben zufolge hätte Cliffy B damals besser auf die Xbox One setzen sollen, da ihn die Xbox-Community vor allem aufgrund des kommerziellen Erfolges von „Gears of War“ kannte. Ihren Ursprung hat die „Gears of War“-Serie bekanntermaßen auf der Xbox 360. Auch nach seinem Abschied von Epic Games im Jahr 2012 habe die Xbox-Community seinen beruflichen Werdegang daher weiter verfolgt, führte Bleszinski aus.

Aus diesem Grund wäre es strategisch klüger gewesen, „Lawbreakers“ für die Xbox One zu veröffentlichen und auf die Xbox-Fanbasis zu setzen. Zu einer Veröffentlichung für die Xbox One kam es seinerzeit nicht mehr, da sich „Lawbreakers“ zu einem kommerziellen Misserfolg entwickelte, was wiederum dazu führte, dass die Server im April 2018 vom Netz genommen wurden.

Nachdem auch „Radical Heights“ hinter den internen Erwartungen zurückblieb, wurde Boss Key Productions im Mai 2018 geschlossen.

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