Platinum Games: Einschränkung der kreativen Freiheit – Studio hat kein Interesse an einer Übernahme
In einem aktuellen Statement sprach Platinum Games über die Gerüchte, dass das Studio vor einer Übernahme durch Microsoft stehen könnte. Wie klar gestellt wurde, haben die Verantwortlichen kein Interesse an einer Übernahme durch einen Publisher, da PlatinumGames großen Wert auf seine Unabhängigkeit legt.

In den vergangenen Monaten wies Microsofts Phil Spencer mehrfach darauf hin, dass das Redmonder Unternehmen der Übernahme eines asiatischen beziehungsweise japanischen Studios durchaus offen gegenübersteht.

In diesem Zusammenhang wurde von der Gerüchteküche immer wieder Platinum Games mit einer möglichen Übernahme durch Microsoft in Verbindung gebracht. Gerüchte, die wir aber nicht allzu ernst nehmen sollten. Wie Atsushi Inaba, Studio-Oberhaupt von Platinum Games, in einem aktuellen Statement anmerkte, legt das japanische Studio großen Wert auf seine Unabhängigkeit. Daher habe man kein Interesse daran, sich übernehmen zu lassen – weder von Microsoft noch von einem anderen Publisher.

Engere Zusammenarbeit mit Microsoft wäre denkbar

„Ich habe einige Gerüchte darüber gelesen, dass Xbox Platinum Games kaufen will. Ich habe mir gedacht: Die Leute im Internet schreiben die verrücktesten Sachen, denn dieses Gespräch ist bei uns noch gar nicht angekommen“, so Inaba.

„Abgesehen davon sind wir nicht Microsoft. Daher können wir nicht wissen, was hinter ihren Türen vor sich geht und ob sie sich möglicherweise Gedanken um so etwas gemacht haben. Wir haben keine derartigen Gespräche geführt, aber ich denke, selbst wenn es eine Möglichkeit wäre, gehen wir jetzt zu einem unabhängigeren Self-Publishing über.“

Und weiter: „Es ist nicht der Fall, dass wir an Microsoft desinteressiert wären. Wenn die Beziehung jedoch darin bestehen würde, unter ihrer Führung zu arbeiten, dann wäre das meiner Meinung nach das Gegenteil von dem, was wir jetzt zu tun versuchen. Es würde unsere Möglichkeiten einschränken. Sämtliche Möglichkeiten, die unsere Freiheit einschränken, würden meiner Meinung nach dagegen sprechen.“

Quelle: Videogames Chronicle

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